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Allgemeine Informationen zu Blutdruck und zur Messung.

Was ist Blutdruck?

Die Messung des Blutdrucks gehört zu den wichtigsten diagnostischen Mitteln der hausärztlichen Praxis. Aber auch für Patienten zu Hause ist es überaus wichtig, die eigenen Werte regelmäßig zu kontrollieren. Nicht nur im Falle einer Medikamenteneinnahme. Gerade für ältere und gesundheitsbewusste Menschen sollte die tägliche Selbstmessung des Blutdrucks eine Selbstverständlichkeit sein. Denn dadurch lassen sich schon früh Veränderungen erkennen, die auf eine Beeinträchtigung der Vitalfunktionen oder eine Erkrankung hinweisen.

Die Blutgefäße des Körpers bilden ein weit verzweigtes flexibles System, in welchem das gesamte Blut kreist. Vom Herzen wird es in den Körperkreislauf gepumpt und versorgt so alle Organe mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut.

Der Blutdruck ist der in den Gefäßen und Herzkammern gemessene arterielle Druck. Die Messung des Blutdrucks gibt somit Auskunft über den Druck im arteriellen Kreislauf und gehört daher zu den wichtigsten diagnostischen Mitteln in der hausärztlichen Praxis. Der Blutdruck ist also abhängig von Herzleistung und Gefäßwiderstand und wird in mmHg (mm Quecksilbersäule) gemessen. Dabei müssen zwei Werte ermittelt werden: Der systolische (obere) Blutdruck entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in die Blutgefäße gedrückt wird. Der diastolische (untere) Blutdruck liegt vor, wenn der Herzmuskel gedehnt ist und sich wieder mit Blut füllt.

Für die Beurteilung des Blutrucks hat die Weltgesundheitsorganisation WHO folgende Richtwerte festgelegt, die für Personen jeden Alters gelten: